6 praktische Tipps für Camping Anfänger

Du bist ein wahrer Camping Anfänger und brauchst noch Tipps für Deinen nöchsten Urlaub? Deine letzte Campingerfahrung hast Du als sechjähriger gehabt, als Papa und Mama mit Dir zusammen an die Ostsee gefahren sind? Außer an den riesigen Spielplatz kannst Du Dich an nichts mehr erinnern? Kein Problem, wir sagen Dir worauf Du bei Deinem nächsten Campingtrip unbedingt achten musst, welche Gadgets Du nicht vergessen solltest, worauf Du beim Kochen und Lagerfeuer unbedingt denken musst und wie Du es nach Deinem ersten Campingtrip glücklich und entspannt zurück in den Alltag schaffst. Denn Camping kann, wenn Du die Tipps und Tricks beachtest, ein richtiger Traumurlaub werden, der nicht nur Spaß macht, sondern auch erholsam und vergleichweise günstig ist und bei dem Du einiges über Dich selbst lernen kannst. So bereitest Du Dich optimal vor:

1) Wähle das richtige Zelt

Und wenn wir sagen das §richtige Zelt”, dann meinen wir damit besonders die richtige Größe. Wenn Du nach einem 2 Personen Zelt suchst und gemütlich campen gehen möchtest, solltest Du unbedingt davon absehen ein 2 Personen Zelt mitzunehmen. Jedes Mal aufs Neue fragen wir uns, für wen diese Zelte konzipert wurden, für normal ausgewachsene, erwachsene Menschen jedenfalls nicht! Und glaube uns, ein zu kleines Zelt ist nicht gemütlich und kuschelig, sondern sorgt eher für Chaos und Diskussionen im Zelt. Besonders als Camping Anfänger raten wir Dir davon ab, Dich an die Produktbeschreibungen der Zelte zu halten. Unser Camping Anfänger Tipp lautet also: Solltest Du einen gemütlichen und entspannten Campingurlaub zu zweit planen, solltest Du zu einem Zelt greifen, dass Platz für mindestens eine Person mehr beherbergt..

 

2) Teste Dein Campingequipment

Als Campinganfänger solltest Du unbedingt das richtige Equipment dabei haben. Dazu gehört natürlich ein Zelt in der passenden Größe (s.o), ein Schlafsack, Campinggeschirr, Töpfe oder Pfannen und eine gut funktionierende Taschenlampe. Bei all diesen nützlichen Gegenständen ist eine Sache besonders wichtig: Teste Dein Equipment noch so lange Du Zuhause bist aus. Du möchtest schließlich nicht erst auf dem Campingplatz bemerken, dass Deinem Zelt eine Stange fehlt, der Reißverschluss Deines Schlafsacks kaputt ist oder die Batterien der Taschenlampe leer sind. Außerdem solltest Du unbedingt herausfinden. ob Dein Zelt wasserfest ist, so kommt es nicht zu bösen Überraschungen…

 

3) Pack nicht zu wenig ein

Beim Campen denken einige an lange Wochenenden, wenig Gepäck und eine unproblematische und kurzfristige Anreise. Für diese Fälle packen die meisten Menschen auch nur ein, was ihnen gerade in die Finger kommt. So wird aus einer Reise aber schnell ein ungemütlicher Aufenthalt, bei der Du es kaum erwarten kannst, wieder nach Hause zu kommen. Wenn Du aber einen entspannten Urlaub in der Natur suchst, solltest Du Dir eine Checkliste schreiben und Dich strengstens daran halten. Nimm lieber ein gemütliches Kissen mit, anstatt eins aus deinen Klamotten zusammenzulegen. Denk an eine gemütliche Isomatte und Decke. Sonst wird die Nacht ein wahrer Horrortrip. An kalten Nächten sollte sich beispielsweise immer eine Luftschicht zwischen Boden und Schlafsack befinden. Das isoliert. Augenmaske und Oropax können Dich morgens um wichtige Stunden Schlaf bereichern, also nicht vergessen!

Übrigens: Wenn Du nicht auf einem Campingplatz urlauben möchtest, sondern durch die Region wanderst, lohnt es sich natürlich weniger Equipment und Luxusgüter dabei zu haben….

4) Wo wird gekocht?

Man mag es sich kaum vorstellen, aber auch heute noch hören wir von abenteuerlichen Geschichten, bei denen Menschen tatsächlich in ihren Zelten kochen. Schließlich ist es da windgeschützt und im Zelt wird es schön warm. Dass das Zelt dabei in Flammen aufgehen kann und das ganze schnell sehr gefährlich werden kann, wird dabei oft vergessen. Im Zelt solltest Du unter keinen Umständen kochen! Denk daran, dass Du Dir zum kochen einen geeigneten Ort suchst, weit genug entfernt von entflammbaren Materialien…

5) Tipps gegen die Langeweile

Es ist schwer vorstellbar, aber klar, auch im Urlaub und umgeben von schönster Natur kann Camping mal langweilig sein. Als Camping Anfänger fragst Du dich sicherlich, was man bei diesem Wetter auf dem Campingplatz erleben kann. Ehrlich gesagt, nicht sehr viel. Deshalb solltest Du, besonders wenn Kinder mit auf der Reise sind, eine “Kreative Box” dabei haben. Eine Box mit Gesellschaftsspielen, Spielkarten, Büchern oder Kreuzworträtseln sollte in diesem Fall immer dabei sein. So kannst Du Dich an schlechten Tagen trotzdem optimal beschäftigen und ihr habt trotz schlechtem Wetter viel Spaß… Auf vielen Campingplätzen gibt es außerdem Restaurants, Gemeinschaftsräume und in den Schulferien auch Kinderbetreuung. So wird auch den Kleinen nicht langweilig und für alle ist gesorgt!

6) Schuhe aus im Zelt

Wofür Du Zuhause gerne mal zu faul bist, sollte beim Campingurlaub unbedingt eingehalten werden. Im Zelt sollte von Anfang an absolutes Schuh Verbot gelten. Denn sonst wirst Du den Sand und Dreck in Deinem Zelt nicht mehr los. Zwischen den Klamotten, im Schlafsack, und auf dem Kopfkissen, jeder kleine Fleck in deinem Zelt wird ungemütlich und kratzig. Das blöde daran ist, dass Du den Sand so schnell nicht mehr los wirst. So wirst Du Dich auch bei Deinem zweiten und dritten Trip noch an die sandigen Schuhe erinnern. Und spätestens dann wirst du gelernt haben, dass Du Deine Schuhe im immer ausziehst, bevor Du das Zelt betrittst…

 

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